Casa Udel

Welcome to the Huhniverse

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22. September 2016
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Juckpulver und Marmelade

Hagebutten… rote Pracht des Spätsommers. Sie erinnern mich unweigerlich an meine Grundschulzeit, als wir uns ihre Kerne als Juckpulver in die Klamotten gesteckt haben.  An Hagebuttentee im Schullandheim, eine lauwarme rötliche Brühe die mit dem penetranten Geruch von billigem Pfefferminztee beim Frühstück gewetteifert hat. Vor vielen Jahren habe ich mal einen absolut göttlichen Hagebuttenwein gemacht, dessen letzte Flasche – nach drei Jahren – schmeckte wie ein guter alter Sherry. Den Gepflogenheiten auf dem Land und meinem Plan, einen ordentlichen Vorratskeller aufzubauen, habe ich nun Marmelade gekocht. Weiterlesen →

Bunt

22. August 2016
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Multipassionate, vielbegabt, rausgeredet?

Heute Morgen habe ich das erste Mal von sog. Scanner-Persönlichkeiten gehört. Auf meine Nachfrage, was ich mir darunter vorstellen soll, bekam ich einen Link zu diesem wundervollen Ted-Talk von Emilie Wapnick. Mit dem Rüstzeug habe ich ein wenig gegoogelt und eine Flut an Informationen über etwas bekommen, das sich multipassionate nennt oder vielbegabt, multipotentialite oder Scanner. Die Beschreibungen klangen nach dem, was ich schon immer als „bekennender Generalist“ bezeichnet habe, wenn ich mich mit zwei Worten vorstellen sollte. Sie hinterließen aber auch einen seltsamen Geschmack nach Ausflucht, Aufschub und Alibi zurück, dem ich hier mal auf den Grund gehen möchte.  Weiterlesen →

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17. August 2016
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Prokrastinieren mit Brennnesseln

Eigentlich sollte ich an meinem Businessplan schreiben. Uneigentlich habe ich gestern auf der Zeiteninsel gelernt, wie ich aus Brennnesseln eine Schnur zwirnen kann. Das möchte ich gerne mit Euch teilen, weil das eine wichtige Fähigkeit in der kommenden Zombieapokalypse sein könnte, fast jederzeit ein stabiles Seil herstellen zu können.
Ok, ok, danach gehe ich auch direkt wieder an meine „richtige“ Arbeit. 🙂  Weiterlesen →

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14. August 2016
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Schmeckt-wie-Hanuta Brotaufstrich

Schon länger trage ich mich mit dem Gedanken, einen Schoko-Nussaufstrich selber zu machen. Die veganen sind mir zu dunkel – ich mag keine Bitterschokolade – und die normalen sind so heftig süß und fettig, dass ich ausprobieren wollte, ob es nicht auch anders geht. Herausgekommen ist ein Aufstrich, der, weil ich keine Pflanzenmilch zur Hand hatte, vegetarisch ist, statt vegan. Meine Kochgehilfen fanden, dass es wie Hanuta riecht – so war der Name geboren.  Weiterlesen →

DorintBett

22. Juli 2016
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Morpheus, du Blödmann!

Ich will hier nicht über Mythologie schreiben. Auch wenn ich sie grade mal bei der allwissenden Tante Google aufgefrischt habe. Auch wenn Hypnos als Gott des Schlafes gilt, ist es doch Morpheus, in dessen Arme ich sinke, wenn ich mein Haupt auf die Kissen bette. Vielleicht, weil ich als Hypnotiseur mit Hypnos etwas anderes assoziiere, vielleicht aber auch, weil ich die Vorstellung von Morpheus aus der Matrix mag? Jedenfalls geht es jetzt ums Schlafen… Weiterlesen →

StaubWeg

14. Juli 2016
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Eine Art Jahrestag…

Das Buch der Gesichter erinnert einen immer so freundlich an Dinge „An diesem Tag“, so auch heute. Spannend ist, dass ich seit dem Morgen ein … komisches Bauchgefühl hatte. Nicht wirklich schlecht, aber auch nicht „normal“. Kennt Ihr das auch? So, als sei irgend etwas, das man vergessen hat – ein Termin, ein wichtiger Geburtstag – oder als würde man nervös auf eine Prüfung oder ein anstrengendes Gespräch warten. Als ich mittags dann ein Foto in meinen Erinnerungen sah, wusste ich warum. Heute vor einem Jahr hat irgendwie alles angefangen.  Weiterlesen →

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4. Juli 2016
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Sommersalat mit Wasserminze

Meine bisherigen Erfahrungen mit Taboulé waren nicht unbedingt so toll. Ich habe das vor Jahren mal für eine Silvesterfeier gemacht, genau nach Rezept und es war sehr … grün. Auch, wenn ich bei anderen diesen Salat aus Cous Cous oder Bulgur gegessen habe, er war fast immer sehr geschmacksneutral oder schmeckte intensiv nach Blattpetersilie. Dabei ist es ganz einfach, den auch in lecker zu machen.  Weiterlesen →

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30. Juni 2016
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Besser kalt als heiß

Ich bin bekennende Teetrinkerin. Vor allem grüne und Kräutertees in allen Varianten liebe ich. Schwarztee trinke ich eher selten, wobei ich gar nicht genau sagen kann, woran das liegt. Roibusch und Co sind auch nicht so mein Ding, dafür stehe ich total auf Mate – und zwar nicht diese eklig süße Hipsterbrühe mit Kohlensäure. Kaffee rangiert in meiner Liste ziemlich weit hinten, dann druckgebrüht und mit viel heißer Milch. Nur in einer Form stehe ich total drauf, weil Kaffee dann nämlich so schmeckt, wie das Kaffeepulver riecht: Als Cold Brew. Weiterlesen →

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16. Juni 2016
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Ruckzuck lecker

Ich bin bekennender Toast-Fan. In meinem Elternhaus gab es nur zum Sonntagsfrühstück Toast. Direkt am Tisch getoastet, schön warm und knusprig. Die vergangenen Jahre war das meine einfache Single-Lösung, es ist erstens günstig und hält zweitens lange. Egal, ob ich es aus dem Gefrierfach in den Toaster schiebe oder ob es im Brotschrank liegt, die Male, dass es mir geschimmelt ist, kann ich zählen. Vergleichsweise günstig bekomme ich kein Vollkornbrot und diese labberigen Graubrote mag ich nicht so gerne und die sind meist nach drei Tagen total trocken. Eigentlich liebe ich aber ein schönes, saftiges, körnerverseuchtes Vollkornbrot. Und EIGENTLICH ist das ja auch ganz einfach und preiswert selber zu machen. Weiterlesen →

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18. Mai 2016
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The Secret is the … Gemüsebrühe

In den Weiten des Internet bin ich mal wieder über etwas gestolpert, das mich nicht mehr los gelassen hat. Etwas – zumindest für mich – total alltägliches und profanes: Gemüsebrühe. Natürlich habe ich die Diskussionen schon x-mal geführt, ob nun mit oder ohne Geschmacksverstärker (in Form von einem der beliebten Glutamate), mit oder ohne Hefe, bio oder konventionell. Doch jetzt habe ich die Lösung für alle Fragen und sie ist – wie so oft – unglaublich einfach: Selber machen. Weiterlesen →

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6. Mai 2016
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Unkrautvernichter

Frühling liebe ich über alles. Sommer auch. Den Herbst finde ich wunderschön und Winter ist toll. Okay, ich gebe zu, ich bin sowas von gemäßigt, wenn es um Klimazonen geht. Ich bin davon überzeugt, dass das tatsächlich ganz tief in meinen Genen verankert ist. Natürlich schimpfe ich wie jeder andere auch auf schlechtes Wetter oder Dauerregen… Die Veränderungen, die Entwicklungen, das Wunder der ewigen Widergeburt, wenn nach dem Winter mit kahlen Zweigen und kargem Boden die Natur eine Explosion der Farben produziert lässt aber wieder und wieder mein Herz weit werden.

Und jedes Jahr, wenn das erste Grün erscheint, die ersten Pflanzen blühen und alles um mich herum sprießt, frage ich mich: „Da muss man doch was draus machen können…?!“ Und natürlich kann man das. Dieses Jahr habe ich endlich mal wieder ein paar Experimente gemacht, die ich hier mit Euch teilen möchte. Essen wir doch mal wieder etwas „UNKRAUT“. Weiterlesen →

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27. April 2016
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Viel zu lange …

… war es still hier. Heute sitze ich hier und will etwas aufschreiben, das mich sehr aufgewühlt und beschäftigt hat. Aber ich finde nicht die richtigen Worte. Nicht die, die der Situation und dem Menschen angemessen wären. Und dabei ist mir aufgefallen, dass ich schon so lange nichts mehr mit Euch geteilt habe. Dabei gibt es seit fünf Monaten so viel Schönes in meinem Leben. Ich sollte viel öfter auch die guten, glücklichen Dinge mit Euch teilen. Weiterlesen →

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4. November 2015
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Vom Laufen lernen

Joggen finde ich doof. Das war schon immer so. Dieses sinnlos in der Gegend herum rennen, ohne etwas von der Umgebung mitzubekommen, womöglich noch ohne den Hund draußen unterwegs sein in einem eher albernen Outfit hat mich noch nie wirklich gereizt. Dummerweise ist Joggen aber auch eine recht effektive Möglichkeit, etwas für die Fitness des Herz-Kreislauf-Systems zu tun und zwar auf eine halbwegs kostengünstige Art. Für den Anfang hat ja nun fast jeder – ich zumindest – ein Paar zum Laufen taugliche Schuhe im Schrank und eine Jogginghose und Sweater dürften auch kein Problem sein. Aber Joggen ist doof. Oder etwa doch nicht…? Weiterlesen →

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31. Oktober 2015
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Frau Huhn goes NaNoWriMo

Morgen startet der National Novel Writing Month – kurz NaNoWriMo oder auch liebevoll NaNo genannt – und ich werde dabei sein. Dabei geht es darum, vor allem einfach zu schreiben. Das Ziel ist es, in diesem November 50.000 Wörter zu einer Geschichte zusammenzufügen. Und … ich muss das wiederholen, damit ich mir selbst es glaube, ich mache da mit.  Weiterlesen →

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27. Oktober 2015
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Lebenslinie

Vor einiger Zeit bekam ich von meiner Therapeutin eine Hausaufgabe. Ich solle eine Lebenslinie aufstellen. Auf einem Blatt eine Linie ziehen für meine bisherigen Jahre  und oberhalb die Ereignisse aufschreiben, die mich positiv beeinflusst haben, die gut waren, die auch heute noch ein wenig – oder mehr – nachwirken. Und unterhalb der Linie solche Geschehnisse, die negativ waren, die mich verletzt haben und so ebenfalls Einfluss auf meine Persönlichkeit hatten. Ich habe das mit großem Enthusiasmus gemacht und war selbst erstaunt von dem Ergebnis. Ich denke, das ist – auch außerhalb einer Therapie – eine ganz wundervolle Sache, sich damit zu beschäftigen, was Dich zu dem gemacht hat, was Du heute bist. Weiterlesen →

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2. Oktober 2015
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JA. Ich bin depressiv!

Gestern war europäischer Tag der Depression. Ich war so sehr damit beschäftigt, mit vielen kleinen Dingen gegen meine eigenen Schatten anzukämpfen, dass ich nicht dazu gekommen bin, etwas darüber zu schreiben. Heute nehme ich mir die Zeit, weil es wichtig ist, weil es – wie mir Erlebnisse dieser Woche gezeigt haben – immer noch nicht in allen Köpfen angekommen ist, weil ich finde, dass Offenheit die beste Chance ist, Bewusstheit zu schaffen. Depressionen gehören „zu den häufigsten und hinsichtlich ihrer Schwere am meisten unterschätzen Erkrankungen“ (Quelle: BMG) und genau das ist der Punkt, den leider immer noch viel zu wenige Menschen verstanden haben: ES IST EINE KRANKHEIT.  Weiterlesen →

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18. September 2015
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Perfektion ist langweilig

Perfekt, fehlerfrei, ohne Makel, keine Ecken und Kanten, reibungslos und einfach glatt … das finde ich langweilig. Nicht reizend. Uninteressant. Ich wollte nie perfekt sein. Und bin auch meilenweit davon entfernt. Nun aber muss ich mich der Frage stellen, wie hoch die Ansprüche sind, die ich an mich selbst stelle und in dem Zusammenhang auch der Überlegung, ob ich ein Perfektionist bin. Ich habe mich nie dafür gehalten und mich die vergangenen Tage mit Händen und Füßen dagegen gewehrt und heute – in der Badewanne – fiel mir ein, warum es vielleicht so erscheinen mag, aber nicht so ist. Mal sehen, ob Ihr mir zustimmt… Weiterlesen →

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7. September 2015
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Liebster Award

Die zauberhafte Anja Bagus hat mich nominiert für diesen „Liebster Award“. Und auch wenn ich ja gar kein richtiger Autor sondern nur so ein Teilzeitschreiberling bin, fühle ich mich geehrt und freue ich mich sehr, die Fragen zu beantworten.  Weiterlesen →

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6. August 2015
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Erkenntnis am Sommermorgen

Ich habe grade mein Auto in die Werkstatt gebracht. Den Rückweg bin ich mit Pluto gelaufen, vom Nachbarort aus, keine fünf Kilometer, ein schöne Morgenrunde. Die Sonne strahlt sommerlich doch die Luft ist noch angenehm frisch. Musik auf den Ohren und einen metaphorischen Grashalm im Mund. Und dabei hat sich in mir ein Gefühl breit gemacht, das ich so schon lange nicht mehr gespürt habe, warm und friedlich …  Weiterlesen →

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5. August 2015
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Ein Leben ohne Gefühle?

Eben habe ich einen Film geguckt, „Hüter der Erinnerungen – The Giver“. Eigentlich wollte ich auf amazon prime meine Serie weiterschauen. Doch der Film wurde mir vorgeschlagen und die paar Zeilen dazu klangen interessant, also habe ich ihn zum Frühstück eingeschaltet. Jetzt lässt mich die Frage nicht mehr los, ob ein Leben ohne Emotion nicht dem Schmerz, Leid, der Wut und den vielen anderen Gefühlen nicht vorzuziehen ist.  Weiterlesen →