Casa Udel

Welcome to the Huhniverse

Das Nest

Casa Udel 2.0 – oder das Udel-Nest

Die Casa Udel als physisches Haus ist ja nun Geschichte. Sie steht schon noch, doch verschwanden mit hUnd und hUhn Herz und Seele aus den Räumen und jetzt ist es nur noch ein altes Bauernhaus in Krimmskrammstal, das dringend neues Leben sucht.

Aber dieser Blog bleibt. Und er bleibt auch als Casa Udel, denn so hat alles angefangen. Das ist etwas, auf das ich stolz war. Jetzt ist aus dem Haus ein Nest geworden, klein und gemütlich. Ein neues Heim, in dem Pluto und ich uns eingerichtet haben und auch wenn wir beide immer mal wieder die Großzügigkeit und die Vorteile der Casa vermissen, so sind wir doch inzwischen ganz hier angekommen.

Es ist anders. Es ist Stadt. Es ist ein neues Leben. Es ist unser Nest.

Es sind immer noch ein Herz – eine Seele – ein Heim.

 

 

Original-Text (so hat alles angefangen)


 

Herzlich willkommen in der Casa Udel!

Casa Udel ist meine Heimstatt im Offline-Leben und so fand ich es logisch, auch mein virtuelles Zuhause so zu nennen.

Auslöser dafür, dass ich hier nun zu lesen bin, war eine – bereits mehrfach an verschiedenen Orten geführte – Unterhaltung darüber, was denn nun kostengünstiger sei, Kochen mit oder ohne Fleisch. Grundtenor war, dass für „Anfänger“ im Veggi-Business durch den Einsatz von Fleischersatzprodukten das Kochen sicherlich teurer wäre. Aber teurer als was? Und muss das wirklich sein? Ist ein Vegetarier mit allen Nährstoffen versorgt? Ist es alltagstauglich und vor allem, schmeckt es lecker?

Und weil ich immer alles selbst ausprobieren muss, werde ich das testen. Die Ausgaben für Nahrungsmittel halte ich in einem Haushaltsbuch fest und ich werde ein Ernährungstagebuch führen und für jeden Abschnitt auswerten.

Den Anfang macht die rein vegetarische Küche (mit und ohne Ersatzprodukte). Ich habe vor einigen Jahren schon für eine längere Zeit fleischlos gelebt, daher kann man mich nicht wirklich als Anfänger bezeichnen. Als Ernährungs- und Hauswirtschaftswissenschaftlerin (Dipl. Oecotrophologin, weil’s so viel schöner klingt) verfüge ich außerdem über sowas wie Hintergrundwissen. Damit es nachvollziehbarer wird, wird es also immer auch mal Fertiggerichte oder Klassiker (z.B. Spagetti mit Ketchup) geben.

Die Ergebnisse bringen natürlich wenig, ohne Vergleich. Also werde ich es im Anschluss vier Wochen lang mit einer möglichst durchschnittlichen Mischkost probieren, deren Zutaten – da vor allem das Fleisch/Fisch – ich im Discounter kaufe. Dabei orientiere ich mich an dem, was man im Saarland „gudd gess“ nennt. Und weil ich gerne Fleisch esse, aber von den Bedingungen unter denen die Tiere gehalten werden alles andere als begeistert bin, möchte ich mit weiteren vier Wochen überprüfen, wie sich nachhaltiger Umgang mit dem Lebensmittel Fleisch auswirkt. Ich wohne auf dem Dorf, da ist der Bezug vielleicht schon die erste Hürde, wieviel teurer ist artgerecht gehaltenes oder Wildfleisch? Wie oft in der Woche kann ich mir dann noch eine Mahlzeit mit Fleisch/Fisch leisten, ohne das Budget zu sprengen?

Und dank der zauberhaften www.haascore.de, die mir den Mut gab, darüber zu bloggen, mache ich das Experiment nicht im stillen Kämmerlein, sondern trage meine Erfahrungen hinaus in die Welt: mal mit Rezepten, mal mit Fotos, sicher auch mit Jammern und Klagen und hoffentlich mit ganz viel Schlemmen und Schlürfen …

Viel Spaß damit wünscht Euer Udelinchen

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