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Schmeckt-wie-Hanuta Brotaufstrich

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Schon länger trage ich mich mit dem Gedanken, einen Schoko-Nussaufstrich selber zu machen. Die veganen sind mir zu dunkel – ich mag keine Bitterschokolade – und die normalen sind so heftig süß und fettig, dass ich ausprobieren wollte, ob es nicht auch anders geht. Herausgekommen ist ein Aufstrich, der, weil ich keine Pflanzenmilch zur Hand hatte, vegetarisch ist, statt vegan. Meine Kochgehilfen fanden, dass es wie Hanuta riecht – so war der Name geboren. 

Auslöser für das Projekt war mal wieder eine Diskussion. Es ging um die Frage, welche Schokonusscreme gesünder sei, die mit mehr Fett oder die mit mehr Zucker. Was für mich Anlass war, mal die Inhaltsstoffe der verschiedenen Anbieter zu checken. Bei allen gängigen Sorten sind die ersten drei Zutaten die selben: Zucker, Palmöl, Nüsse. Grund genug, mal wieder ein Experiment zu wagen. Rezepte gibt es genug im Netz, aber ich wollte nicht mit Butter die „garantiert wie Nutella“ Kopie anrühren sondern einen Aufstrich herstellen, der gut schmeckt und vor allem ohne Palmöl auskommt und weniger Zucker enthält. Außerdem wollte ich auch den Fettgehalt reduzieren ohne dass es große Einbußen in Konsistenz und Geschmack gibt.

Das Fett hat mich vor eine Herausforderung gestellt, doch ich hatte noch weiße Schakalode Drops im Schrank, damit war das Problem schnell und einfach gelöst. Beim nächsten Versuch werde ich reine Kakaobutter nehmen oder ein neutrales Kokosfett, um die Menge an Inhaltsstoffen noch weiter zu reduzieren. Mit den Drops habe ich eine nicht genau bemessene Menge Zucker zugegeben, außerdem ein Emulgator (Sojalecithin), den ich für die kleine Menge nicht brauche.

200 g Haselnüsse habe ich in der Pfanne geröstet, bis sie dufteten. Anschließend im Vitamix möglichst fein gemahlen. Die habe ich mit 4 EL Instantkakaopulver – also sowas wie Nesquick & Co, verrührt (auch hier wieder eine Zuckerquelle), währenddessen schmolzen die Drops im Wasserbad (100 g Drops mit 2-4 TL Pflanzenöl).

Nachdem ich die beiden Massen miteinander vermengt hatte, war das noch zu steif und damit nicht streichfähig, auch die Nüsse waren noch zu grob. Also alles ab in den Mixer und mit einer Tasse Milch und etwa 2 EL Agavendicksaft erneut püriert, damit war eine Cremigkeit erreicht, die mir passend erschien und es bekam eine angenehme Süße. Statt Milch wäre Nussmilch auch eine gute Option und dann das Ergebnis vegan. In Gläser gefüllt und kalt gestellt – fertig.

Ich geh mir dann mal ein Brot machen…

Autor: Frau hUhn

Ein Pilger bin ich. Chaos begleitet meine Wanderung.

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